Auch in diesem Jahr kürten die Teilnehmer des 8. mySAP Asset und Service Management Kongresses wieder den besten Instandhalter im SAP-Umfeld zum „Maintainer.SAP 2003“. Der Preis ging an die Landeshauptstadt Stuttgart, die mit ihrer CAD-Kopplung zur Verwaltung von Grünflächen und Baumbeständen in der Publikumsgunst knapp vor den beiden Zweitplazierten Thyssen-Krupp Immobilien (Thema: Handwerker-Kopplung) und Alcan Packaging (BDE-Kopplung) landete.
Das Projekt des Stuttgarter Garten- und Friedhofamtes zur Sach- und Geodatenverwaltung zeigte, daß die öffentliche Verwaltung entgegen dem gängigen Vorurteil auch auf der Höhe der Zeit sein kann: Die Daten werden mittels Handlhelds eingegeben und dann über eine Schnittstelle ins SAP PM übernommen. Fazit: Stets aktuelle Daten, die schnell und somit zeit- und geldsparend verfügar sind. Diese vorbildliche und fortschrittliche Verwaltung belohnte das Publikum mit dem ersten Platz. Den zweiten Platz belegte die Handwerker-Kopplung der ThyssenKrupp Immobilien GmbH. Hier wurde eine intelligente Anbindung realisiert, die Reaktionszeiten verkürzt, Integration von Kleinaufträgen in bestehende Instandhaltungsprozesse ermöglicht, die Prozesskosten senkt und manuelle Arbeitsschritte reduziert. Kurzum: viel gespart, vereinfacht, beschleunigt, bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung. Einen ebenfalls zweiten Platz errang Alcan Packaging Singen für die ungewöhnliche SAP PM-Einführung mit Anbindung an das MES-Rückmeldesystem (mpdv HYDRA) der Produktionssteuerung unter SAP PP. Erfassten Handwerker bislang Zeiten manuell auf Beleg, erfolgt jetzt die Zeiterfassung ganz einfach, zeitnah papierlos am Touchscreen der Maschine. Ein weiterer Schritt nach vorne: Auch die Stillstands- / Schwachstellenanalyse erfolgt nun DV-gestützt und das manuelle Maschinenbuch wurde abgelöst. Der von der SAP AG und T.A. Cook Consultants gestiftete „MAINTAINER.SAP“-Preis soll die Bedeutung erfolgreicher IT-Projekte im Bereich von Instandhaltung und Technischem Service für die betriebliche Produktivität stärker in den Mittelpunkt rücken. Eine Fachjury wählte aus allen Einsendungen die drei vielversprechendsten Einreichungen aus. Diese drei Finalisten stellten sich auf dem Kongress dem Urteil der Fachöffentlichkeit und wurden per Publikumsvotum gewählt. Der Preis ist mit 3.500 Euro (1. Platz) bzw. 1.500 Euro (2. Plätze) dotiert. Er wurde dieses Jahr bereits zum vierten Mal verliehen. |